Wie weit fliegt eine Biene?
Auf Nahrungssuche rund um den Bienenstock
Honigbienen sammeln Nektar, Honigtau und Pollen in der Umgebung ihres Bienenstocks. Häufig nutzen sie Nahrungsquellen innerhalb weniger Kilometer.
Was bestimmt die Flugweite?
Entscheidend sind vor allem das Nahrungsangebot, seine Ergiebigkeit und die Witterung. Eine nahe gelegene, ergiebige Quelle spart Flugenergie. Trotzdem können Bienen auch weiter entfernte Blüten anfliegen, wenn diese besonders attraktiv sind.
Wie finden andere Bienen die Futterquelle?
Erfolgreiche Sammelbienen können ihren Stockgenossinnen durch den Schwänzeltanz die Richtung und Entfernung einer ergiebigen Nahrungsquelle mitteilen. So können weitere Bienen gezielt dort sammeln.
Warum ist der Standort wichtig?
Ein vielfältiges Angebot blühender Pflanzen über die gesamte Bienensaison unterstützt die Versorgung des Volkes. Dabei zählt die Landschaft rund um den Standort: Gärten, Wiesen, Hecken, Felder und Bäume können unterschiedliche Nahrungsquellen bieten.
Honig ist Gemeinschaftsarbeit
Für ein Glas Honig unternehmen viele Sammelbienen zahlreiche Flüge. Im Stock übernehmen weitere Arbeiterinnen den Nektar oder Honigtau, verarbeiten ihn und lagern den Honig in den Waben ein. Wie viele Flüge dafür nötig sind, hängt unter anderem von Entfernung und Ergiebigkeit der Nahrungsquellen ab.
